Lesen 2017

Dieses ist hoffentlich das letzte Jahr, in dem ich wieder so wenig Bücher lese. Warum? Nun, die letzten Jahre habe ich noch ein Studium neben meinem Job gemacht. Da hatte ich zwar auch viel gelesen, aber ich hatte auch gleichzeitig wenig Zeit, meine Bücher zu lesen. Es ist nun eine ganze Menge, war hier vor mir liegt. Ein paar habe ich schon gekauft, die warten und liegen schon im Regal, andere habe ich auf meine Wunschliste geschrieben. Grob geschätzt ist das mittlerweile eine Liste von 200 Büchern. Die werde ich wahrscheinlich dann doch nicht alle lesen wollen, aber dadurch, dass immer mal wieder etwas nachkommt, werden es wohl mindestens diese Anzahl Bücher werden. Ich bin gespannt, wie lange es dauert.

Der kleine Hobbit– J.R.R. Tolkien

Bilbo Beutlin, der Held dieser Geschichte wird zum Meisterdieb ernannt und erlebt unvorstellbare Abenteuer. Der kleine Hobbit, die Geschichte vor der Trilogie „Herr der Ringe“. Hier erfährt man, wie der Ring gefunden wird, wie Bilbo Gollum trifft und auch der Zauberer Gandalf ist mit von der Party. Es geht um die Reise durch Mittelerde, Elben, Orks und Zwergen. Der Drache Smaug wird getötet und am Ende steht ein alter Schatz. Klassischer und spannender geht es nicht mehr. Mit einem detailreichen und sprachgewaltigen,  doch leicht zu lesenden Text wird man in die Geschichte hineingezogen und man mag das Buch gar nicht mehr weglegen.  Eigentlich hätte ich jetzt Interesse, die weiteren 3 Bände wieder einmal zu lesen.


The Future of Work – Thomas W. Malone

Während meines Studiums wurden verschiedene Konzept aus diesem Buch vorgestellt. Diese waren so fesselnd, dass ich mir das Buch kaufen musste. Geschrieben wurde es vor mehr als 10 Jahren, die Jahre der Arbeit, es zu erstellen, gar nicht mitgerechnet, die Auswirkungen aber erscheinen nur langsam in unserer Firmenorganisation zu greifen. Zu groß und zu gewohnt sind die Tayloristischen und Fordistischen  Grundsätze der Unternehmensführung.

Malone verspricht grundlegende Änderungen in der Organisation von Firmen. Bedingt durch sinkende Kosten der Informationstechnologie kommt es zu einer Dezentralisierung von Entscheidungen und Formen von losen Hierachien, Demokratien, hin zu Märkten. Aber, es wird sich nicht automatisch dahingehend ändern, nur weil die neuen Freiheiten möglich sind. Die Zukunft der Arbeit wird letztendlich von den Werten und Wünschen der Menschen abhängen.


Everthing is Negotiable – Gavin Kennedy

Noch ein Buch gekauft, weil es Teil meines Studiums ist. Gleich zu Beginn der erste Schock, Donald Trump wurde erwähnt, genau an diesem Tag, als #covfefe auf Twitter groß raus kam. Ich habe daher gleich mal nachgeschaut, wann das Buch denn geschrieben worden ist, 2008. Dies hat mich erleichtert feststellen lassen, es hat auch rein gar nichts mit heutigen Präsidenten zu tun.

Mr Kennedy gibt Tipps, wie man sich beim Verhandeln verhalten soll. Wie man das bekommt, was man haben möchte und sich auch nicht vor Tricks seines Verhandlungspartners fürchten muss. Verhandeln aber ist kein Kampf, bei dem einer gewinnt und einer verliert, Verhandeln ist ein Prozess, bei dem beide Seite profitieren.

„Gib mir etwas was ich möchte und ich werde dir etwas geben was du möchtest.“


Als ich ein kleiner Junge war – Erich Kästner
Auf der Buchrückseite wurde das Buch schon treffend charakterisiert, ich möchte es daher zunächst nur wiederholen.

„Wer so einfach schreiben kann, ist auf seine Art ein Meister: Die Kinder werden dieses Buch als ein Kästner-Kinderbuch lieben. Die Erwachsenen werden es bewundern.“ Friedrich Luft in „Die Welt“

Wie werden sich die Gedanken an ein Leben vor mehr als hundert Jahren verändern? Schon heute können sich vielleicht nur noch die der Großelterngeneration an die Erzählungen ihrer Eltern oder gar Großeltern erinnern, die um die im Buch beschriebene Zeit gelebt haben. Schon bald aber wird dieses faszinierendes Zeugnis seiner Zeit, niemand mehr im Gedächtnis haben. Die Darstellung des Lebens unserer Vorfahren aber wird den Schwund des lebenden Gedächtnisses überdauern. Erich Kästner hat mit diesem Buch ein Stück Zeitgeschichte für die Ewigkeit aufbewahrt. Danke.


Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Scones liest

Japanische Süßigkeiten Nachtrag aus 2016

Im letzten Jahr hatte ich es so ziemlich versäumt, hier ein paar Süßigkeiten aus Japan zu zeigen. Ich möchte dies daher nun nachholen.

Beginnen möchte ich mit meinen Lieblingen, nämlich den Kitkat-Versionen aus Japan. Da habe ich zum einen Kitkat Chocolatory Moleron erhalten – sehr lecker. Die andere Version ist Kitkat Pumpking Pudding, (damals) pünktlich zu Halloween. Und noch einer meiner Favoriten Kitkat Sake. Ich liebe Kitkat, ich liebe Sake.

 

Dann gibt es so nette kleine Päckchen mit Naschereien, hier die Auswahl aus dem letzten Jahr: Kappa ebisen, Babystar Ramen, Caramel corn

In diesem Jahr, 2017, versuche ich ein wenig fleißiger zu posten, zumindest habe ich es mir vorgenommen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Japanisches, Kitkat

Akemashite omedetō gozaimasu 2017!

Pünktlich zum Jahr des Huhns, toridoshi, viele liebe Grüße nach Japan und allen anderen, die bereits im neuen Jahr sind oder aber in den nächsten Stunden auch noch dahin kommen.

toridoshi1024

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Japanisches

Lesen 2016

Meine Bücher und interessante Artikel, gelesen in 2016:

Leider auch in diesem Jahr nur eine kleine Liste. Das wird auch noch einige Zeit so gehen. Meine Hoffnung jedoch ist, dass es sich in 2-3 Jahren dann doch einmal ändert.

Die Weisheit des Brahmanen – Friedrich Rückert
Ich dachte, dass ich einmal etwas anderes lesen könnte, daher fiel die Wahl auf Friedrich Rückert. Allerdings, dieses Buch ist nicht mein Fall. Rückert schreibt alles in Gedichtform und auch der Inhalt ist nicht das, bei dem ich große Begeisterung entfalte. Ich möchte nicht sagen, das Buch sei schlecht, aber man muss schon eine gewisse Neigung haben, solche Dinge zu mögen.



Die Welt in 100 Jahren – Arthur Bremer
Geschrieben in den Jahren 1909 und 1910, Arthur Bremer fragte verschiedene Experten einen Blick in die Zukunft auf heute zu werfen. Mit dem Wissen von heute und der letzten 100 Jahre ist es schon fantastisch zu lesen, was sich die Autoren vor 100 Jahren gedacht haben, wie es heute aussehen könnte. So manches hat getroffen, so vielen aber hat, natürlich, weit das Ziel verfehlt. Nachfolgend ein paar interessante Beispiele aus dem Buch.

Zunächst noch ein Hinweis, die Texte sind in Altdeutsch (so heißt das glaube ich) geschrieben. Also so, wie vor 100 Jahren auch. Ich war ein wenig überrascht, aber mit ein bisschen Übung geht auch das.

In Summe ist das damalige Weltbild interessant, welches sich auf „heute“ in seiner Projektion widerspiegelt. Asien kommt in seiner heutigen Größe gar nicht vor, Afrika nur als Kolonie. Die Welt von heute, was hat sie sich geändert, was ist sie doch gleich geblieben, nur langsam wird selbst heute erst anerkannt, wie wichtig und mächtig Asien geworden ist.
Vor 100 Jahren bestand die Welt aus Europa, Amerika und Japan. Diese Gruppe soll lt. der Autoren auch heute noch bestehen bleiben, ja eigentlich nur noch stärker und mächtiger. Wie die Welt tatsächlich aussieht und wie sie sich geändert hat, weiß wohl jeder heute nur zu gut.
Im Buch wird der Hoffnung auf Frieden, aber auch dem Expansionswillen der damaligen Zeit Ausdruck gegeben. Unsere Welt heute, das Wunschbild von Frieden aus Überzeugung, militärischer Überlegenheit, dem Bezwingen von Krankheiten, Reduzierung von Verbrechen, die Weiterentwicklung der Technologie. Einiges ging in Erfüllung, einiges erfährt wieder Rückschritte.

Ed. Bernstein – Das soziale Leben in 100 Jahren
Er schrieb „Wir betreiben Raubbau mit den Schätzen der Erde“. Aber auch erwähnte er bereits wie Sonnenwärme und Meereskraft genutzt werden könnten. 100 Jahre später haben wir offensichtlich die gleichen Probleme und betreiben den Raubbau weiter.
Er meinte auch „Aber die großen heutigen Vermögensunterschiede werden unbedingt verschwinden“. Wie sehr er sich doch hier geirrt hat.

Robert Sloss – Das drahtlose Jahrhundert
Ein Volltreffer, „Wir werden einfach auf drahtlosem Wege uns mit der Unglücksstelle verbinden lassen, und wer an diesem Augenblick allein noch nicht genug hat, sondern die Sensation furchtbarer Art ganz auskosten will, der wird, wenn er will, auch das Angstgewimmer der Leute, das Verröcheln der Sterbenden und die Schreie der Hungrigen und die Flüche der Irrsinningen hören.“. Ein Klick, der Fernseher ist an, tägliche Sensationen.

Regierungsrat Rudolf Martin – Der Krieg in 100 Jahren
Wie sah er doch voraus „Volkserhebungen in Europa sind undenkbar, die die europäische Gesamtverfassung und die Regierung aller Einzelstaaten eine sehr freiheitliche und dem Volkeswillen entsprechende ist.“ Fast getroffen, ein wenig vorbei, aber die EU ist (noch) da, ob es jedoch dem Volkeswille entspricht, das möge jeder Leser doch bitte für sich selbst feststellen.

Bertha von Suttner – Der Frieden in 100 Jahren
… so wuchs aus all den verschiedenen Freundschaftsbündnissen langsam ein verbündetes Europa heraus. Noch hieß es nicht so, aber gebärdete sich schon als solches …
Waren wir etwa mit einer EU zu früh dran und hätten uns mehr Zeit lassen sollen?



Psycho – Robert Bloch
Wer kennt nicht den Film „Psycho“ und Norman Bates. Und nein, ich habe mich nicht verschrieben, das Buch ist tatsächlich von Robert Bloch und nicht, wie oft fälschlicherweise dargestellt, von Alfred Hitchcock geschrieben worden. Das Buch genauso spannend wie der Film. Natürlich, denn der Film folgt dem Buch. Ich denke daher, dass man hier nicht mehr viel dazu schreiben muss. Ein spannendes Buch, schnell zu lesen und damit für Zwischendurch gut geeignet.


Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Scones liest

Made in Germany – Das beste Gesundheits- und Pflegesystem

Aus gegebenem Anlass, möchte ich hier einmal meine bisherigen Erfahrungen mit dem weltbesten Gesundheits- und Pflegesystem Made in Germany aufschreiben. Weltbestes, nun ja, so wird es ja hier verkauft. Sieht man über den großen Teich, ja dann ist es ja richtig gut. Schaut man allerdings in die andere Richtung, da findet man doch noch einen anderen Service. 

Aber, was fällt mir nun alles dazu ein.

Im weltbesten Gesundheitssystem,

  • haben Hausärzte einen Aufnahmestopp,
  • haben Hautärzte Wartenzeiten von teilweise 6-9 Monaten,
  • musst du selbst bestimmen, welche Art der psychologischen Unterstützung du benötigst,
  • und zuvor selbst herausfinden, dass es verschiedene Arten der Behandlung überhaupt gibt,
  • musst du dich im Vorfeld der Behandlung über deine Krankheit, deren Namen du noch nicht kennst, informieren, damit du die richtigen Fragen und Behandlungen von deinem Arzt erhältst, denn der berät dich nicht mehr umfassend – vielleicht darf er es ja auch nicht,
  • musst du als krebskranker Patient selbst Behandlungsunterlagen zwischen den Kliniken hin und her tragen. Elektronisch ist offensichtlich zu neu,
  • wird dir als krebskranker Patient erklärt, dass du den Anspruch auf einen Schwerbehinderten-Ausweis hast, dann auf 30% eingestuft wirst, es dir leider aber so gut wie nichts bringt,
  • bekommst du deinen Entlassungsbericht 6 Wochen nachdem du zu Hause bist,
  • wirst du als Angehöriger mit über 80 Jahren aufgefordert, alles zu tun, um deinem Ehepartner einen Pflegeplatz zu organisieren. Dies bedeutet Formulare ausfüllen, die man nicht versteht, dich mit Krankenkasse, Pflegekasse, Sozialdienst, Pflegeheim, Ärzten, Stadtverwaltung, Pflegedienst und orthopädischen Geschäften auseinandersetzen und das alles koordinieren, neben den Besuchen deines Ehepartners und deinen eigenen Krankheiten; du musst hierzu auch eine Geburtsurkunde besorgen, weil ein Perso reicht in Deutschland nicht aus;
  • gibt es keine zentrale Koordination aller Aktivitäten rund um die Pflege, einen Care Manager wie z.B. in Japan, der Care Manager bist du dann im stolzen Alter, der Sozialdienst im Krankenhaus vergibt nur die Arbeit,
  • findest du dann irgendwann heraus, dass es sogar im Kreis einen Pflegestützpunkt gibt, der auf seiner Homepage verspricht, dass dort auch koordiniert wird, dann fühlst du dich gut und rufst an. Leider aber steht das dort nur, gemacht wird es aber nicht,
  • gibt es nicht in jedem Landkreis eine Übersicht über freie Pflegeplätze,
  • musst du zufällig feststellen, dass der Aufenthalt in der Geriatrie in einem Krankenhaus als Rehabilitationsmaßnahme gilt, obwohl Klinik und Rehabilitation zwei verschiedene Dinge sind.

Ja, so sieht das weltbeste System aus, wenn du in Deutschland lebst und es genießen kannst. Da macht auf jeden Fall alt werden viel Spaß.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Deutschland von innen

Vertrauen als Grundfaktor

Führungskultur: In den Unternehmen werden sich auch viele Chefs verändern müssen.

Dies waren die Überschriften in einem sehr interessanten Artikel der VDI-Nachrichten vom 25.11.16 von Claudia Burger über die Arbeitswelt 4.0. Leider kann man den Artikel nicht öffentlich einsehen, daher möchte ich hier eine Zusammenfassung geben und auch gleichzeitig meine Kommentare hierzu einfließen lassen.

Früher hieß es, dass Hierarchien abgeschafft werden, jedoch bestehen sie weiterhin, nur werden sie sich, lt. Heike Bruch, Professorin an der Universität St. Gallen, in ein neues Führungsmodell wandeln. Es soll mehr intrinsisch motiviert werden, sich Wohlfühlen im Unternehmen, eine Kultur der transformalen Führung, bei der es dem Arbeitnehmer ermöglicht wird, in seiner Arbeit einen Sinn zu sehen. In Deutschland jedoch ist diese Art der Führung deutlich unterrepräsentiert. Derzeit würden nur 15% der Firmen diese Form oder wenigstens Elemente daraus umsetzen.

Es gilt die Beschleunigungsfalle zu überwinden und auch einmal einen Schlusspunkt zu setzen, wenn ein Projekt beendet ist. Ansonsten drohe die Gefahr des Burn-outs und herabgesenkte Produktivität.

Bei IBM scheint dies bereits umgesetzt. Wichtig hierbei ist, lt. Norbert Janzen, Geschäftsführer Personal IBM Deutschland, dass hier die Ängste der Mitarbeiter ernst genommen werden und eine Unterscheidung zwischen Automatisierung und Digitalisierung gemacht wird. Er unterscheidet Digitalisierung als „eine Unterstützung in der Nutzbarkeit des Wissens des Menschen für seine Tätigkeit“ und Automatisierung als „Ersetzbarkeit von Arbeitskraft“. Gerade letzteres erleben wir ja bereits schon längere Zeit und ist kein neues Phänomen, wahrscheinlich wird es im Moment und in näherer Zukunft nur deutlicher.

Es wird daher einen Wandel der Berufsfelder geben und Firmen können nicht bei der Entwicklung ihrer Mitarbeiter stehen bleiben. Beispiele dieser Digitalisierung sind IBMs Watson oder auch 3-D-Druck in Zahnarztpraxen. IBM stellt daher seinen Mitarbeitern zahlreiche Lernplattformen zur Verfügung. Jeder Mitarbeiter ist aufgerufen, sich 40h pro Jahr fortzubilden, Online oder Classroom, es existieren Collaboration-Tools und -plattformen, die zur Vernetzung der Mitarbeiter dienen, aber auch ihre Skills hervorheben, die dort gegenseitig bewertet werden.

„Soziale Netzwerke sind die Produktionsstraßen von heute.“ (N. Janzen)

Aus all dem müssen Vorgesetze ein neues Rollenverständnis entwickeln. Sie werden nicht mehr der alleine Anlaufpunkt für Fragen und Probleme sein, dies wird vom Netzwerk übernommen. Grundlage für den Wandel ist „Vertrauen“, welches wiederum mit Erfahrung zu tun hat. Hier ist nicht nur das Vertrauen zwischen Menschen gemeint, sondern auch in das Vertrauen in soziale Netzwerke.

Kritische Feedbacks werden ernst genommen und zwar über die ganze Führungshierarchie hinweg. Es kommt eine Antwort und es existiert ein positive Fehlerkultur. Fehler dürfen gemacht werden und negatives Feedback ermöglicht aus den Fehlern zu lernen und sich selbst weiter zu entwickeln.

Ein weiterer Punkt im Artikel ist das mobile Arbeiten. Interessant fand ich, dass bei vielen Firmen u.a. IBM „das alleinige Bekenntnis zum rein mobilen Arbeitsplatz oder alleinigen Homeoffice“ vom Tisch ist. Es ist wichtig, „die Leute wieder zusammenzubringen und zu entwickeln“. Es ist daher ein großer Anspruch an Führungskräfte hierbei die Balance zwischen der Zusammenführung der Teams und deren Mobilität und Flexibilität zu gewährleisten.

Matthias Horx, Zukunfts- und Trendforscher, sagte einmal „Die Arbeit an den Menschen anzupassen anstatt umgekehrt – das wäre eine Hochleistung der Kultur.“

 

– Bei der Verwendung verschiedener Inhalte dieses Artikels bitte das Copyright beachten –

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Management

Mit DPDHL hin und rück

Mein Lieblingsunternehmen, die DPDHL, hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Da wurde doch vor ein paar Wochen uns ein Päckchen zugeschickt. Es kam und kam nicht. Nachverfolgen konnte man es leider nicht. Plötzlich und ganz unerwartet, eine Nachricht vom Absender, was ist nur los, das Päckchen ist zurück?!

Zurück? Warum? Ein Bild geschickt, dort steht doch meine Adresse, was ist nur los?

Dazu gibt es ja nun das DPDHL-Twitterteam, was ja auch hilfsbereit helfen wollte. Die erste Frage, ob denn überhaupt meine Adresse fest an der Klinkel angebracht sei. Ich habe mit einem bestimmten „Ja“ geantwortet. Nun dann, dann brauchen wir ein Bild.

Das Bild habe ich dann hingeschickt. Dort standen neben anderen Zahlen auch eine 7 (für DPDHL-Mitarbeiter: sieben) und eine 9 (wieder für DPDHL-Mitarbeiter: neun). Jetzt wurde dies ja dort handschriftlich angebracht und Handschriften lesen, ist ja nicht jedermanns Sache. So auch nicht, die der DPDHL-Mitarbeiter. Die Support-Kolllegen jedenfalls haben sich alle Mühe gegeben, alle Zahlen, die falsch zu lesen sein konnten, auch falsch zu lesen. Welch Zufall! Da wurde aus einer 7 eine 2 (zwei) und aus der 9 mal schnell eine 8 (acht), klar?

Die Vermutung, der zustellende Kollege hat die gleichen Fähigkeiten, wie die im Support. Da ja aber der Absender dies nicht wusste, ist der damit einfach schuld, DPDHL unschuldig, Sache für die erledigt, den Schaden trägt der Absender, klar.

Ich hatte den Support-Kollegen vorgeschlagen ihren Job zu wechseln und auch, ob in Zukunft die Zahlen ausgeschrieben werden sollen. Sie meinten, wie denn sonst. Wie dämlich, wahrscheinlich wussten sie gar nicht was ich gemeint hatte. Aber vielleicht liest dies ja hier jemand, der es ihnen vorlesen kann. Ich meinte, wenn wir eine Postleitzahl, z.B. 12345 haben, dann sollte in Zukunft Eins-Zwei-Drei-Vier-Fünf geschrieben werden. Aber wahrscheinlich erwische ich dann den Austräger, der nur Zahlen lesen kann und keine Buchstaben.

Jetzt wurde aber das Päckchen ein 2. Mal (zweites Mal) gesandt. Es kam an! Oh! Die gleiche Adresse, die gleiche Handschrift und jemand bei DPDHL kann es lesen. Ich glaube, dieser Mensch ist eigentlich überqualifiziert oder einfach noch zu neu und weiß nicht, dass er damit den Empfänger glücklich macht.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Deutschland von innen