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Akemashite omedetō gozaimasu 2017!

Pünktlich zum Jahr des Huhns, toridoshi, viele liebe Grüße nach Japan und allen anderen, die bereits im neuen Jahr sind oder aber in den nächsten Stunden auch noch dahin kommen.

toridoshi1024

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Akemashite omedetō gozaimasu 2014!

Es ist schon wieder soweit, ein neues Jahr beginnt. Pünktlich zum Jahr des Pferdes in Japan, uma-doshi, viele liebe Grüße nach Japan und allen anderen, die bereits im neuen Jahr sind oder aber in den nächsten Stunden auch noch dahin kommen.
Das Jahr ist etwas besonderes für mich, denn genau vor 12 Jahren war ich das erste Mal in Japan. Jetzt ist uma-doshi wieder da. Ich freue mich drauf.

2014_umadoshi

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Akemashite omedetou gozaimasu 2012

Das Jahr Usagi-doshi geht, Tatsu-doshi kommt. Das Jahr des Drachens ist in Japan gestartet. Jetzt fehlt mir nur noch ein Zeichen, dann habe ich alle 12.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein schönes neues Jahr 2011!!

Übrigens auch hier hat sich wieder das 13. Zeichen eingeschlichen. Kaeru sitzt hier im Hintergrund.

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Akemashite omedetou gozaimasu 2011

Schon wieder ist ein Jahr vergangen. Tora-doshi geht, das Jahr usagi-doshi kommt. Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein schönes neues Jahr 2011!!

2011 usagi-doshi

Übrigens das 13. Tier hat sich im Bild versteckt. Kaeru hat es leider nicht mehr in den Kreis der 12 Tiere geschafft.

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Japan Tag 15 Akemashite omedetou gozaimasu

Tora-doshi, das Jahr des Tigers hat begonnen. 2010, es ist schon komisch, es zu schreiben. Noch vor kurzem machte man Pläne bis 2010 und heute ist es da. Und vor nicht weniger Zeit war die Jahr-2000-Manie und heute sind wir bereits 10 Jahre weiter. Aber ich will nicht philosophieren, kann ich nämlich nicht (richtig), sondern weiter schreiben, was heute in Japan passierte.

Oshougatsu, Neujahr in Japan. Heute und auch eigentlich die nächsten 2 Tage gehören der Familie. Man isst zusammen das Neujahrsessen, osechi und trinkt O-Sake auf das Wohl des neuen Jahres. Daneben gibt es noch eine Suppe mit einem Reisball, Omochi (sprich omotschi), drin. Auch dies soll Gutes für das neue Jahr bringen. O-Sechi ist eigentlich wie einen Brunch zu sehen, da nämlich Frühstück und Mittagessen zusammengelegt werden. O-Sechi muss, eigentlich muss ich sollte schreiben, für alle 3 Neujahrstage genügen. Die Kistchen, die bestimmt einen Namen haben, werden dabei immer wieder aufgefüllt.

Nachmittags oder auch bereits in der Silvesternacht gehen viele zu einem Schrein oder Tempel, um für das neue Jahr zu beten. Dort ist es dann wie auf einem Volksfest (nein, die Musik, die dicke Backen erzeugt fehlt völlig). Vor dem Schrein bzw. Tempel sind viele Buden, die Süßigkeiten, Snacks und kleinere Gerichte verkaufen. Innen werden dann religiöse Artikel verkauft. Selbstverständlich wird innen dann, mit das Wichtigste, auch gebetet. Jetzt aber bitte nicht an Kreuze, Knien, Weihrauch und traurigen Gesang denken. In Japan ist die Religion Shinto oder Buddhismus. Da geht Beten ein wenig anders. Man wirft ein wenig Geld in eine extra dafür vorgesehen Kiste, klatscht in die Hände, schlägt eine Glocke und betet kurz. Oft sieht man bei dieser Gelegenheit auch Priester dort, die andächtig beten.

Meistens versammeln sich hier an den Neujahrstagen viele Menschen. Dann kann es durchaus vorkommen, dass das Geld aus der 10. Reihe nach vorne geworfen wird, da Schlangestehen, ein sonst durchaus üblicher Vorgang, viel zu lange dauern würde. Auf jeden Fall sind viele fröhliche Menschen, teilweise in traditioneller Kleidung, unterwegs.

Wichtig ist es auch, dass man rechtzeitig seine Neujahrskarten (nengajou) verschickt hat. Diese und nur diese werden am 1. durch die Post ausgeliefert. Bei Karten, die erst ab dem 2. geliefert werden, lassen bei Japanern schon Rückschlüsse auf den Absender zu.

Früher waren alle Geschäfte für 3 Tage geschlossen. Mittlerweile ist es so, dass ab dem 3., oft schon ab dem 2. die Geschäfte wieder geöffnet haben. Wobei der Trend geht hin zum Öffnen der Geschäfte sogar am 1. Dies allerdings nimmt den Angestellten jegliche Freude und Gefühl für Neujahr. Aber solange Kunden auch schon am 1. einkaufen gehen, wird wohl der Kommerz siegen und den Verlust an Traditionen beschleunigen. Ich bin daher froh, wenigstens ein noch relativ traditionelles Neujahr in Japan feiern zu können.

Morgen machen wir den letzten Ausflug und fahren nach Ise.

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Japan Tag 14 Silvester – oumizoka

Der letzte Tag im Jahr. Spätestens heute wird die Wohnung nocheimal gründlich geputzt und aufgeräumt, denn man will ja nicht schmutzig das neue Jahr beginnen.

Auch wird heute bereits das Neujahrsessen, o-sechi, vorbereitet. Traditionell darf/soll an den ersten 3 Tage nicht gekocht und ich glaube, auch nicht gearbeitet werden. Es gibt ein paar Ausnahmen wie z.B. die Briefträger, Zugführer, Polizei, …

Wie das aber so ist mit Traditionen, diese nehmen auch in Japan ab. Hierzu werde ich dann die nächsten Tagen etwas schreiben. Wo Tradition noch lebt, ist in der Silvesternacht im Fernsehen. Den ganzen Abend japanische Musik. Allerdings muss man wissen, dass in Japan eine eigene Pop-Kultur lebt. Hier gibt es viele Gruppen, in der westlichen Welt würde man jetzt Girl- oder Boygroups sagen, die auf japanisch und zum Teil mit Englisch gemischt, rappen, englischsprachige Lieder covern oder sonstige neumodische Musikarten (man bin ich alt, aber da kommen die auch noch hin 😉 vortragen. Diese Silvestersendungen nun bringen die Gruppen und Sänger, junge Leute, sowie „alte“ Stars der Volksmusik in einer Sendung und nicht fein säuberlich getrennt.

Schlag 24 Uhr passiert … nichts. Das neue Jahr beginnt leise. Man wünscht sich ein schönes neues Jahr, völlig unspektakulär. Keinen Sekt, kein Feuerwerk, kein Geschrei, keinen Lärm, keine alten Witze, kein Konfetti, keine Bowle, kein Bleigießen (macht man das eigentlich noch?). Um Mitternacht hört man nur eine einsame Glocke 108-mal schlagen.

Dies ganze hat den Vorteil, dass man nämlich Neujahr, die Neujahrstage 1. – 3. Januar, genießen kann. Ohne Übermüdung und ohne dicken Kopf. Dies ist auch wichtig, weil in Japan die Neujahrstage wichtig sind, das Fest der Familie.

Eine Sache allerdings vermisse ich, nämlich „Dinner for one“.

Prosit Neujahr.

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