Archiv der Kategorie: Japan 2012

Reisebericht Japanreise 19.12.12 – 09.01.13

Reiseinfos Kansei

Heute möchte ich noch ein paar Dinge aufschreiben, die die letzten 3 Wochen keinen Platz gefunden hatten.

Kitkat

Hier ist zunächst meine Kitkat-Suche. Dies war in diesem Urlaub echt schwierig. Vor 3 Jahren war es bedeutend einfacher gewesen und mit diesem Ansatz bin ich auch dieses Mal auf die Suche gegangen. Zunächst hatte ich nur die normalen Kitkat gefunden, so wie es sie auch in Deutschland gibt, dann zwei Versionen, die ich schon hatte. Hier dachte ich, da stimmt etwas nicht. In den 3 Wochen konnte ich dann doch noch einige finden, allerdings konnte ich nicht herausfinden, warum es zu Beginn so schwierig war.

Hier nun die Liste meiner Funde:

  • Kitkat aus Shikoku mit Sudachi und Orangen
  • Hebi-doshi Kitkat für das Jahr 2013 von vorn und hinten
  • Big-Little-Kitkat dark und white
  • Kitkat zur Unterstützung der Studenten
  • Kitkat Ichigo (mit Erdbeeren)
  • Kyōto-spezial Kitkat Hōjicha
  • Kyōto-spezial Kitkat Uji-matcha
  • Kitkat Uji-matcha – latte
  • Kitkat Sakura– matcha

Links

Da ich jedesmal auf der Suche nach Links für Touristeninformationen oder auch Bahninfos in Japan bin, möchte ich hier für euch und auch für mich eine kleine Liste hier zusammenstellen.

Raucher

Zum Schluss noch das Thema Rauchen. In Japan darf man, sofern gekennzeichnet, in Restaurants rauchen, aber Achtung, vor der Tür, also draußen, jedoch nicht. Dies ist zunächst einmal umgekehrt, wie man es von Deutschland her kennt. Leider ist es aber nicht ganz so pauschal, wie oben geschrieben, daher spendiere ich noch ein paar Worte zu diesem Thema. In Japan wurden von den Städten Bereiche der Stadt festgelegt, in denen Rauchverbot herrscht und nur an bestimmten Plätzen oder aber außerhalb des Bereiches das Rauchen wiederum erlaubt ist. Diesen Hinweis habe ich auf einer Karte entdeckt, die ich in einem Touristenbüro bekommen habe. Also bitte vorher informieren und nicht irgendwelchen Ärger riskieren.

Schluss

Hier nun endet mein Bericht und auch meine zusätzlichen Informationen. Ich möchte mich bei allen Lesern, die bis hierhin durchgehalten haben, für ihre Geduld bedanken. Wann es einen weiteren Bericht gibt, weiß ich noch nicht, da noch keine neue Reise geplant ist. Ich denke aber, sie wird kommen.

Update

Telefonieren und Internet

Prepaid SIM:

b-mobile

eConnect

IIjmio Japan Travel SIM

Wikia: Japan Data-SIM Infos

Internetaccess: Japan-guide

Softbank prepaid

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Japan 2013 Abreise

Heute ist der Tag der Abreise. Wir mussten um 6 Uhr aufstehen, um 7 Uhr kam das Taxi. Damit sind wir zum Flughafen Itami gefahren. Die Tickets nach Osaka International Airport mit dem Limousine Bus werden direkt von einem Angestellten an der Bushaltestelle verkauft. Ja und dann ging es mit dem Flugzeug zunächst nach Frankfurt und dann nach Hause. Der Flug war ruhig, bis auf die Eltern mit ihren übermüdeten Kleinkindern, da war wieder an Schlaf nicht zu denken.

Nach 15h waren wir dann endlich zu Hause, wenn man die gesamte Reisezeit zählt, dann sind es sogar 19h. Trotz unserer Befürchtungen am Zoll mal wieder komische Fragen gestellt zu bekommen, konnten wir diesmal ohne Anhalten durchlaufen, das erste Mal. Wahrscheinlich waren die Zöllner müde, da sie vorher 2 internationale Flüge abfertigen mussten, die direkt nach Stuttgart kamen, so dass die Aufmerksamkeit für einen Inlandsflug nicht mehr so groß war. Sehr schön. Dann endlich zu Hause, es ist irgendwie immer wieder für einen Moment komisch, wenn man nach einem längeren Urlaub die Haustüre öffnet. Wir haben beschlossen, das Auspacken auf morgen zu verschieben, ist wahrscheinlich auch besser so.

Die nächsten Tag werden dann wieder mit auspacken, Wäsche waschen, einkaufen, Jetlag und bald auch wieder zur Arbeit gehen gefüllt sein. Das nennt man dann, willkommen im Alltag. Zurückblickend muss ich sagen, dass es sehr schön war. Wir haben uns Dinge angeschaut, die wir vor 12 Jahren das erste Mal gesehen hatten und wir haben uns auch neues angesehen. Shikoku, Konpirasan, Naruto, das war schon interessant.

Damit ist der Urlaub wirklich vorbei, sehr, sehr schade. Morgen möchte ich noch einen Artikel veröffentlichen, der noch ein paar Dinge aufzählt, die nicht so richtig Platz im Reisebericht gefunden haben.

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Japan 2013 Packen, Packen, Packen

Es ist fast wie ein Umzug. Wir haben heute den ganzen Tag weiter gepackt, umgepackt und wieder gepackt. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich die Treppe hoch und wieder runter bin. In diesem Jahr hatten wir gehofft, dass es weniger sein wird, es war eine falsche Hoffnung. Wir sind wieder bei 3 Paketen herausgekommen, die wir per Post schicken müssen. Ich hoffe auf die Post und den deutschen Zoll, dass es nicht hier zu irgendeiner Verzögerung kommt. Auf jeden Fall haben wir zu zweit heute die Formulare ausgefüllt. Ich frage mich wirklich, ist so etwas nötig? Wenn ich etwas zu verzollen habe, dann muss ich dies einfach tun und dazu braucht es doch keine Formulare auf denen ich aufschreibe, was ich alles nicht verzollen will, für wen tue ich das eigentlich?

Nun, damit ist meine Reise nahezu zu Ende. Schade, ich hatte mich gerade daran gewöhnt. Vielleicht liegt dies ja an dem langen Urlaub, den ich diesmal habe, dass ich viel Abstand zur Firma bekommen habe und ich einfach nicht mehr in dem Trott drin bin. Ich hoffe, dies hält die nächste Woche zumindest noch an.

Für „Japan 2012“ ich plane jetzt noch 2 Berichte, danach wird diese Kategorie geschlossen.

Update
Die Pakete kamen tatsächlich schon nach 3 Tagen schon an. Ich dachte, da stimmt doch etwas nicht, zumal wir schon Laufzeiten von 4-6 Wochen für die gleiche Versandart hatten. Aber ich bin ja froh, dass ich nicht zum Zoll musste und ich auch nicht ewig, so wie so oft, warten musste.

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Japan 2013 Deutscher Botschafter

Der Paketversand nach Deutschland ist mehr als aufwändig. Laut Auskunft der hiesigen Post ist der Formularaufwand beim Postversand nur nach Deutschland so hoch (Wenn ich mir die Liste ansehe, sind andere Länder nicht viel besser). Das kennt man ja, oder? Antragsformulare, Steuererklärung, Versicherungsunterlagen usw. Deutsche Behörden mögen einfach jede Menge Papier und man hat viel Zeit, die auch noch durchzulesen.

Um nach Deutschland ein Paket mit EMS zu verschicken, benötigt man das EMS-Formular, die Custom Declaration (Supplement for CN22/CN23) im DIN A4-Format und ein Invoice-Formular auch im DIN A4-Format. Wenn man viele kleine Dinge in das Paket reinpackt, muss jedes einzeln aufgeführt werden. Da benötigt man schon einmal eine Stunde, bis alle Formulare ordnungsgemäß ausgefüllt sind. Ob dies damit aber schneller zugestellt wird, ist fraglich. Meine Erfahrung und die offiziellen Statistikwerte liegen doch recht weit auseinander. Zum Glück muss ich hier nicht allzu oft mithelfen, alle Formulare auszufüllen, ich bedauere nur meine armen Schwiegereltern, die unsere deutschen Behörden zufriedenstellen müssen.

Heute haben wir die ersten 3 Koffer gepackt. Da muss man schon strategisch vorgehen. Tausend kleine Dinge müssen irgendwie im Koffer mit oder aber mit der Post verschickt werden. Wer schon mal viele kleine Sachen verpackt hat, z.B. bei einem Umzug, weiß, wie aufwändig dies sein kann. Wir haben daher versucht, möglichst viele schwere Dinge zunächst einmal in die kleineren Koffer zu packen. Herausgekommen sind 18kg und 15kg. Dann noch ein großer Koffer, dies ergab beinahe eine Punktlandung, 22 kg. Ich bin gespannt, ob wir morgen nochmals ein wenig umpacken müssen. Schließlich ist der letzte Koffer zu füllen, viele Dinge liegen noch herum und bei 23kg ist Schluss.

Beim Packen ist uns dann noch aufgefallen, dass immernoch kleine Dinge fehlen. Also auf zum 100-en-Shop 🙂 Japaner lieben Einkaufen, wenn ich hier bin verfalle ich auch dem Rausch 🙂 Dies ist aber auch wirklich einfach. Die ganzen Dinge werden optisch so dargestellt, dass es einfach schön aussieht. Außerdem ist der Service hier wirklich auch ein Service. Jetzt wird sicher der eine oder andere sagen, dass wir ja auch einen Service anbieten. Ja schon, nur würde kein Japaner den deutschen Service „Service“ nennen. Da liegen weiterhin Welten dazwischen.

Beispiele? Ich hatte ja schon einige hier im Blog aufgezählt, trotzdem hier nochmals ein paar: kostenlose Lieferung der Einkaufswaren aus dem Supermarkt nach Hause, sofern es zu Rückrufaktionen z.B. Supermarktartikel, kommt, wird persönlich angerufen, der Kunde wird von allen Angestellten begrüßt und alle bedanken sich für den Einkauf, die eingekauften Waren werden an der Kasse von den Angestellten, ohne Aufpreis, eingepackt, sofern das Haltbarkeitsdatum überschritten ist, wird sich tausendmal entschuldigt und was mit das Wichtigste ist, hier lächeln alle und sind freundlich, man ist hier Kunde. Dieser Diskussion musste ich mich heute auch stellen und für meine Schwiegereltern ist es unvorstellbar, dass man z.B. klingeln muss, damit eine weitere Kasse geöffnet wird, dass die Angestellten an der Kasse sitzen, oder aber, dass die oben genannten Beispiele in Deutschland so gut wie gar nicht vorkommen. Ja auch dies passiert, wenn man im Ausland ist, man ist gleichzeitig immer auch Botschafter des eigenen Landes, bei Familienanschluss noch viel intensiver.

Wie gesagt, morgen ist der letzte Urlaubstag in Japan, übermorgen geht es zurück. Bei den letzten Besuchen hatte ich in den letzten Tagen das Gefühl, dass ich zurück möchte, dies ist in diesem Jahr nicht der Fall. Warum weiß ich allerdings nicht, fühlt sich aber nicht schlimm an.

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Japan 2013 Frisör

Heute ist Sonntag und da wir es heute einmal ruhig angehen wollten, bin ich zum Herrenfrisör (riyōshi) gegangen. Die erkennt man übrigens an einer rot-weiß-blauen sich drehenden Säule (barber’s pole) am Eingang. Das ist mittlerweile so etwas wie eine Tradition bei mir geworden, dass ich einmal während meines Japanurlaubs hier zum Frisör gehe. Heute gab es das volle Programm und es ist immer wieder auffällig, wieviel Mühe man sich hier gibt, dass kein Tropfen Wasser in die Ohren oder ins Gesicht kommt. Und auch zum Schluss, wird mit viel Mühe auch noch das letzte Härchen aus dem Gesicht, Hals und von der Kleidung entfernt, wie anders dies doch in Deutschland ist.

Auch heute wieder wurde ich zum Haarewaschen in die Horizontale gelegt, diesmal zum Glück nur der Oberkörper, dies war bequemer, als die anderen Male, als auch noch die Beine hochgelegt wurden, dabei aber die Liege für mich viel zu kurz war. Und es gab wieder eine Kopf-, Nacken- und Schultermassage, ohne Nachfrage und im Preis inbegriffen. Apropos Preis, Waschen, Schneiden, Tönen, Fönen, Rasieren für 6.000 Yen, ca. 51 €. Ich glaube, der Preis ist gut und ich müsste für das Gleiche in Deutschland mehr zahlen. Das muss ich mal recherchieren.

Auch haben wir angefangen zu packen. Zumindest haben wir uns einen Überblick verschafft. Es ist mal wieder viel, zu viel :). Zum Glück aber haben wir ja jeder 2 x 23kg + 8kg Handgepäck, so dass die Koffern richtig voll gemacht werden. Der deutsche Zoll wird wieder fragen, so wie immer. Merkwürdig ist, dass egal welcher Wechselkurs aktuell ist, die Meinung vorherrscht, dass man hier günstig Elektronik erhält. Ich glaube, diese Zeiten sind vorbei und auch die Produkte hier, haben keinen technischen Vorsprung mehr von 3-5 Jahren. Zumal es hier viele Produkte gibt, die nur in Japanisch ausgeliefert werden und das verstehen wohl die wenigsten in Deutschland.

Heute Abend sind wir zu einem Yakitoriya-san in Tada gefahren. Davor haben wir noch in einem weiteren 100-en-Shop eingekauft. Hyaku-en-Shop (100Yen-Shop) und Uniqlo sind für mich wie eine Falle, ich komme da in 95% aller Fälle nicht ohne etwas heraus.

Im Yakitoriya-san haben wir anschließend Nama-chū getrunken (Bier vom Faß, in einem mittelgroßes Glas) und natürlich viel gegessen. Dies ist auch sehr schön, man bestellt viele kleine Gerichte, in einem Yakitoriya-san (allg. isakaya-san) natürlich hauptsächlich alles vom Huhn, aber es gab auch Garnelen oder auch Tintenfisch. Sollte dies nicht reichen, dann bestellt man einfach noch etwas nach. Beim Bezahlen haben wir festgestellt, dass montags und donnerstags die Getränke nur die Hälfte kosten. Schade, das hätten wir wissen sollen, dann eben das nächste Mal, ich muss dann nur mein hier geschriebenes nochmals durchlesen. Und noch etwas, der Besitzer zeigte auch Humor, zumindest gab es eine Toilette für Hähne (blau) und eine für Hühnchen (rot) ;-).

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Japan 2013 Nara

Wie bereits gestern angekündigt, sind wir heute nach Nara gefahren. Hierzu sind wir mit JR gefahren. In JR Osaka, mein neuer optischer Favorit, fahren die Züge auf Plattform 1 oder 2 Richtung Nara. Unser erstes Ziel ist Hōryū-ji (Tempel) in der Stadt Ikaruga. Ikaruga liegt ein wenig außerhalb Naras, aber von Osaka aus direkt auf dem Weg. Dort sind wir dann noch mit dem Nara-Kōtsū-Bus Nr. 72 für 160 Yen (Einheitspreis) 4 Stationen bis nach Hōryūjimon-mae gefahren. Dies ist direkt am Eingang von Hōryū-ji.

Hōryū-ji ist das erste Weltkulturerbe Japans und beinhaltet die ältesten Holzgebäude der Welt. Die Geschichte und teilweise auch Teile der Gebäude reichen bis Mitte des 6. Jahrhunderts zurück. Hōryū-ji findet man auch unter der Bezeichnung Ikaruga-ji. In Hōryū-ji wurde durch Prinz Shōtoku der Buddhismus in Japan begründet. Dementsprechend wichtig ist diese Kulturstätte.

In Hōryū-ji sieht man dann verschiedene Gebäude wie eine fünfstöckige Pagode, Gojū-no-Tō, die Haupthalle, Kondō, oder die große Vortragshalle, Daikōdō . In einem neuen Gebäude, der Galerie der Tempelschätze, Daihōzōin, sind die Kulturschätze ausgestellt. Dies sind z.B. der Yumechigai Kannon oder traumverändernden Avalokitesvara oder das Tamamushi-Tabernakel. Letzteres zeigt die architektonischen Charakteristika verschiedener Gebäude wie z.B. der Pagode oder der Kondō. Auf all diese Details wird man aber nicht während des Museumsbesuchs hingewiesen, sondern man kann sich eine Erklärung all der Schätze in einem kleinen Buch kaufen (jap. oder engl. Version).

Am Eingang von Hōryū-ji erhält man übrigens einen kleinen Führer auch auf Deutsch.

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Direkt neben Hōryū-ji ist der Chūgū-ji, dort sind wir auch hin. Dies ist ein sehr kleiner Tempel, kostet aber extra. Er besitzt einen kleinen Garten und eine Halle. Hier wird eine Figur ausgestellt, sitzender Bodhisattva mit einem Bein über das andere gelegt. Diese Figur hat eines der 3 perfekten Lächeln auf der Welt, die anderen sind die Sphinx und Mona Lisa. Es ist mir nicht aufgefallen 🙂

Nachdem wir uns dies ausführlich in 2 Stunden und für japanische Verhältnisse damit etwa doppelt so lange angesehen hatten, sind wir noch etwas zu Mittag essen gegangen. Hier findet man direkt am Eingang verschiedene Gaststätten und man verhungert somit nicht.

Als nächstes sind wir nach Nara und dann zum Tōdai-ji gefahren. Der Bus nach Nara fährt von Plattform 2 an der Station Hōryūji-mae, eine Station vor Hōryūjimon-mae oder aber man fährt zurück zum Bahnhof und dann ca. 12 Minuten bis JR Nara. Von dort dann mit dem Bus auf Plattform 1 für 200 Yen, Einheitspreis, bis Tōdai-ji (engl.). In diesem Bus muss man übrigens am Eingang bezahlen, kann dann aber so lange sitzen bleiben wie man will und kann eine Rundtour machen. Wir aber sind bis zur Station Tōdai-ji – Daibutsuden gefahren. Noch eines, in JR Nara gibt es eine Touristeninformation am Bahnhof JR Nara, dort kann man einen Stadtplan von Nara auf Deutsch erhalten.

Auf dem Weg von der Bushaltestelle bis zum Tōdai-ji trifft man schon auf die Erkennungszeichen von Nara, Rehe. Die laufen dort überall herum, Park oder auch einmal kurz über die Straße. Natürlich kann man sie füttern und man kann dort überall für sie Futter kaufen. Aber bitte nicht selbst essen, es soll für Menschen nicht gut schmecken. Diesen Hinweis findet man auch, anscheinend gibt es wirklich Leute, die glauben, hier günstig etwas zu essen zu bekommen. Tōdai-ji hat bis 17:00 Uhr (16:30 Uhr Nov. – Feb.) geöffnet und der Einlass ist bis 16:00 Uhr.

In Tōdai-ji wird man von der Größe beeindruckt. Als erstes sieht man das Tor, Nandaimon, welches schon riesig ist. Dann aber geht es weiter. Das Gebäude der Hauptattraktion ist das größte hölzerne Gebäude der Welt, 57m lang, 50m breit, 49m hoch, das Daibutsuden. Leider wurde das ursprüngliche Gebäude durch 2 Brände zerstört, es war ungefähr 3 mal so groß wie das heutige. Ein Modell von vor 600 Jahren kann man innen besichtigen. Innen dann aber die Hauptattraktion, eine bronzene Buddha-Statue der Daibutsu, 16,2m hoch und ca. 25 Tonnen schwer. Der älteste Teil ist rund 1.250 Jahre alt. Links und rechts davon befinden sich 2 weitere kleinere Buddhas.

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Nandaimon

Daibutsuden

Daibutsuden

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Daibutsu

Mehr konnten wir uns heute nicht von Nara ansehen. Allerdings sind wir schon recht spät dort angekommen, so dass einfach keine Zeit war. Um sich die Hauptattraktionen anzusehen, sollte man mindestens 2 Tage einplanen. Schließlich befinden sich hier mehrere Weltkulturerbe-Stätten auf engstem Raum.

Soweit zu Nara, das Ende des Urlaubs naht. Wie immer bringen wir mehr zurück, als hin. Morgen müssen wir daher schon einmal schauen, was wir alles schicken wollen, was hier bleibt und was wir in die Koffer packen. Das kann in Stress ausarten.

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Japan 2013 Umeda

Heute war ich zum ersten Mal länger in Umeda (Map) und näherer Umgebung. Der Komplex ist schon gigantisch, sowohl nach oben, als auch unter der Erde. Auf diesem Gebiet treffen 3 große Bahnhöfe aufeinander, Umeda mit Hankyū, Osaka-eki (-Station; JR Osaka) mit JR und Hanshin. Diese sind mit den lokalen Transport verbunden, U-Bahnen (Metro), Osaka-Loop-Line und lokalen oder auch Fernbussen. Dementsprechend viele Menschen sind hier ständig unterwegs.

Im Erdgeschoss (1F = amerikanisches System), 1. und 2. UG finden sich alle Sorten von Geschäften und zwar in allen Bahnhöfen. Kleidung, Accessiors, Lebensmittel und Restaurants. Teilweise geht es dann weiter mit Büchern, Blumen, Elektronik uvm. So ist gleich nebenan Yodobashi-camera, ein Elektronik- und Elektrowarengeschäft über 8 Stockwerke plus 4 Etagen zum Parken. Computer, Handy, TV, Spiele, Waschmaschinen, Heizungen, Kotatsu, usw., für jedes Gebiet fast ein komplettes Stockwerk. Man findet dort Mitarbeiter, die neben Japanisch noch Englisch, Chinesisch oder Koreanisch sprechen. Ich habe mir heute mal die Zeit genommen und bin dort fast 2 Stunden herumgegangen und habe mir einfach mal die Sachen angesehen.

Hier nun weitere Eindrücke. Neben den Menschenmassen ist auch die Sauberkeit und Größe immer wieder beeindruckend. Um z.B. von Hankyu-Departmentstore zum Osaka-eki zu kommen, kann man durch eine Halle gehen, die locker ein breite Straße mit breiten Gehwegen beinhalten könnte. Als ich nur unten unterwegs war, hatte ich schon das eine oder andere Mal Orientierungsschwierigkeiten. Das beste war daher heute, immer mal wieder zur Orientierung raus aus den Gebäuden zu gehen. Ich denke, wenn man dort öfters unterwegs ist, gibt sich das. Ansonsten gibt es dort in den großen Gebäuden auch immer ein Information Center wo man nachfragen kann. Gut ist sicher auch, wenn man sich vorher einmal grob über die Lage der Gebäude orientiert, so dass man sich unter den zahlreichen Wegweisern etwas vorstellen kann. Und keine Sorge, ich habe heute viele Japaner gesehen, die vor den Gebäudenplänen gestanden haben und rätselten, wo es denn weitergeht.

Ja und dann habe ich tatsächlich auch das erste Kapselhotel der Welt (Capsule Inn Osaka) gefunden, das ist unweit der Bahnstationen. Ich habe nur das Eingangsschild fotografiert. Wenn ich mir das Bild so ansehe, sind Kapselhotels nichts für mich. Wenn die Scheibe nicht durchsichtig wäre, könnte man an etwas anderes denken als an eine Übernachtungsmöglichkeit.

(Update 26.01.13: Die #NetteToki hat für mich das Schild übersetzt, vielen Dank. Das Kapselhotel scheint etwas besonderes zu sein. Die Single Rooms gibt es mit Spa und Sauna und auch der 2. Raum „wide type“, mit Spa und Sauna.)

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Der neue Bahnhof JR Osaka (Osaka-eki) ist irgendwie von der Architektur her faszinierend. Ich bin heute in das 10. OG gefahren, dort gibt es u.a. eine Außenterrasse, die leider keinen Rundumblick zulässt, aber trotzdem sind die Höhe und die umgebenden Gebäude interessant.

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Soweit mein Ausflug heute. Was noch wichtig zu vermelden ist, es hatte heute Nacht geschneit. Ich denke, wenn hier 3 mm zusammenkamen war es viel. Bei den ersten Sonnenstrahlen war aber alles wieder weg, außer der Kälte. Es sind hier derzeit nachts ca. 0 – -3°C und tagsüber wird es ungefähr 8°C warm. Ich glaube, in Deutschland ist es gerade viel wärmer, zumindest nach meinen letzten Informationen.

Morgen fahren wir nach Nara, der Wiege Japans. Nara war nämlich vor ca. 1.300 Jahren die erste kaiserliche Hauptstadt Japans. Hier war ich auch schon 12 Jahre nicht mehr.

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