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Japan 2013 Tada-jinja

Heute ist der 2. Tag des Neujahrsfestes. Wir sind daher noch Tada, gehört zu Kawanishi-shi, und dort zum Schrein, Tada-jinja, gegangen. Auch heute gehen viele Japaner zum Schrein. Es war dementsprechend voll dort. Auf dem Gelände werden auch religiöse Artikel verkauft. Ich habe mir ein Omamori gekauft, welches für die Sicherheit zuständig ist. Es wird daher in der nächsten Woche ins Auto gehängt, sicher ist sicher.

130102_omamori

„Zufällig“ ist dort in der Nähe auch ein Uniqlo-Geschäft. Wir sind daher auch dort nochmals hin. Auch heute sind wir wieder fündig geworden und haben die restlichen Sachen gekauft, die wir in der letzten Woche vergessen hatten.

Ansonsten kamen heute meine Schwägerin und Schwager zu Besuch. Den Kindern haben wir ihr Otoshidama gegeben. An Neujahr nämlich bekommen alle Kinder ein extra Taschengeld. Aber auch ich habe eine Flasche O-sake geschenkt bekommen. Wenn der so schmeckt, wie er aussieht, dann bekommt er 5 Sterne von mir. (Mittlerweile weiß ich, ja er schmeckt so gut wie er aussieht)

2013_osake

Zu Mittag gab es die Reste vom O-sechi von gestern. Im Tada-jinga habe ich natürlich auch noch etwas gefunden, Taiyaki, gefüllt mit Anko. Neben Taiyaki gab es auch hier wieder Frankfurter zu kaufen. Die sahen besser aus als gestern, wir haben aber nichts gegessen, da es ja bald schon wieder etwas gab.

130102_Frankfurter

Nachdem wir nämlich nach Hause gekommen sind, gab es auch gleich Abendessen, Sukiyaki. Ich fühle mich wieder wie ein Kugelfisch. Morgen werden wir auch nochmals Oma und Tante besuchen, da ist ein großes Essen mit eingeplant 🙂 Wie man sieht, wird auch hier viel während der Feiertage gegessen. In diesem Jahr sind wir um das Weihnachtsessen herumgekommen. Zwei Feiern hintereinander wären einfach zu viel.

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Japan 2012 In der Falle

Nachdem wir den Weltuntergang überlebt haben, hatten wir heute nichts besonderes vor. Wir sind daher einkaufen gegangen und zwar zu meinem Lieblingsgeschäft „Uniqlo„. Ja, da saß ich in der Falle. In Deutschland gelingt es mir ja beim Einkaufen recht gut, auch einmal nichts zu finden, bei Uniqlo ist mir das noch nie passiert. Hier komme ich bisher immer mit mehr Artikeln raus, als ich mir vorgenommen hatte zu kaufen. Ob es an Uniqlo, an den Preisen oder aber am Urlaub liegt, weiß ich nicht. Aber die Kreditkarte liegt bereit und wird dann auch eingesetzt. Wie ich heute mitbekommen habe, ist der Wechselkurs auch schon wieder ein wenig besser geworden als noch vor einem Monat. Leider aber nicht so gut wie vor 5 Jahren, da gab es ca. 160 Yen für 1 Euro, traumhaft.

Zum Abendessen gab es Otsukuri, das Horroressen für viel Deutsche, roher Fisch. Dies allerdings gilt nicht für mich, ich mag dies, wie so vieles hier. Die verschiedenen Fischsorten, von denen ich meist auf Deutsch noch nicht einmal gehört habe, dass sie existieren, schmecken einfach gut. Ich war, wie immer, der letzte der fertig wurde. 🙂

121222_Otsukuri

Ja und dann habe ich heute festgestellt, dass es anscheinend keine besonderen Kitkat-Ausgaben mehr gibt. Ich habe nur 2 verschiedene Sorten gefunden, beide kenne ich schon. Sollte sich Kitkat etwa in Japan nicht mehr so gut verkaufen? Das wäre wirklich schade. In der kommenden Woche werde ich nochmals schauen.

Update

Wie ich auch schon vor 3 Jahren gelesen habe, soll auch diesmal „Uniqlo“ bald in Deutschland seine Pforten öffnen. Mal sehen, ob es diesmal Wirklichkeit wird.

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Japan Tag 4 Fischmarkt

So einen richtigen Jetlag habe ich zum Glück nicht. Anders als nach dem Flug befürchtet. Aber so ist es auch besser.

Heute morgen waren wir auf dem Fischmarkt. So viele Sorten Fisch bekomme ich sonst nie zu sehen. Die meisten davon kenne ich nicht. Manche kenne ich nur mit ihrem japanischen Namen, das ist schon lustig. Wir haben einige Kilo eingekauft. Ich freue mich schon sie zu essen.

Zug fahren ist auch etwas Praktisches in Japan. Es ist aber auch in manchen Punkten schwierig. Z.B. Fahrkarten kaufen, es steht nämlich dort alles auf Japanisch, natürlich. Und dann welchen Zug muss ich bis wohin nehmen. In Japan gibt es nämlich verschiedene Bahngesellschaften und damit auch wieder verschiedene Fahrkarten. Dann gibt es auf der gleichen Linie Züge, die halten an allen Stationen, andere lassen einige oder auch viele davon aus.

Praktisch allerdings ist, dass die Züge oft, tagsüber, im 15 oder sogar 10-Minutentakt fahren (außerhalb der Großstadt!). Fahrkarten bekommt man oft für 1.000 Yen. Die kann man dann eben so oft verwenden, bis kein Geld mehr drauf ist. Es gibt hier auch kein kompliziertes (deutsches) Nummern- oder Zonensystem. Man nimmt seine Karte und geht durch eine Schleuse auf den Bahnsteig. Ein ähnliches System wie z.B. in der Pariser Metro. Außerdem hat es den Vorteil, dass niemand am Bahnsteig herumlungert.

Am Ende der Fahrt geht man wieder durch eine Schleuse und hat erst dann seine Fahrt bezahlt. Sollte kein Geld mehr auf der Karte sein, so kann man vor dem Durchgang durch die Schleuse an einem extra dafür aufgestellten Automaten nachzahlen. Versucht man es ohne zu bezahlen, schließt sich die Schleuse automatisch. In der Rush-hour kann dies dann schon einmal zu einem kleinen Stau führen.

Nachmittags dann sind wir in eines meiner Lieblingsgeschäfte gegangen, UNIQLO. Uniqlo ist in Deutschland nicht vertreten, leider (Soll jetzt aber doch kommen, ganz aktuell). In Uniqlo wollte ich eigentlich nichts kaufen. Aber es verlief wie immer. Die Sachen sind nämlich einfach gut und die Preise nicht allzu hoch. Nicht zuletzt durch die niedrige Mehrwertsteuer in Japan von nur 5%, traumhaft.

Jetzt muss ich aber noch verraten, was es dort zu kaufen gibt. Uniqlo ist in Japan durch Fleeceartikel bekannt geworden. Richtig guten Fleecestoff, sehr weich, sehr haltbar und hält richtig warm. Ansonsten die gesamte Bandbreite an Freizeitkleidung, Unterwäsche und Homeware (Wie heißt die eigentlich auf Deutsch?). Mittlerweile gibt es dann auch noch Jeans- und Cordhosen, Woll- und Baumwollartikel, Anoraks, Kapuzenpullies, Pullover, Schals, Mützen, Taschen, Handschuhe … Eigentlich ja nichts besonderes, wenn es nicht so gut und verhältnismäßig preiswert wäre.

Heute Abend gab es auch wieder, wie jeden Tag, mainichi, ein gutes Abendessen, otsukuri. Morgen fahren wir zum Aquarium nach Osaka, Kaiyukan; Fische, Fische, Fische, mainichi.

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