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Japan Tag 18 Shabu-Shabu

Jetzt muss man schon wieder an den Heimflug denken. In 3 Tagen ist es soweit. Daher haben wir heute nochmals unsere Oma und Tante besucht. Sie haben sich wieder sehr darüber gefreut. Leider sehen wir sie zu selten. Aber was soll man machen, es ist nun mal so.

Natürlich haben sie uns wieder gut verpflegt. als Vorspeise gab es Fleisch-Gemüse-Kroketten und als Hauptspeise Fisch-Shabu-Shabu. Natürlich schmeckte alles wieder sehr, sehr gut.

Danach haben wir noch kurz einen Tempel besucht. Die Neujahrstage waren vorüber, aber heute hatten trotzdem noch viele Firmen geschlossen, so dass dort immer noch ein gewisser Trubel herrschte.

Jetzt möchte ich kurz mal erklären, wie Japaner in Gesellschaft bzw. mit Gästen O-Sake trinken. Vereinfacht gesagt, man schenkt sich gegenseitig ein. Der Gastgeber füllt dem Gast das Glas (auch wenn es nicht aus Glas ist), dieser bedankt sich höflich. Um nun weiterhin höflich zu bleiben, schenkt der Gast seinem Gastgeber ein. Dies geht nun munter so weiter. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass so etwas „böse“ enden kann 🙂

Ich war auch heute kurz in einer Apotheke etwas einkaufen. Apotheken in Japan sind eine Mischung aus Apotheke und Drogerie. Beim Bezahlen wollte ich keine Tüte und es wurden mir dafür 2 Yen erstattet. Er ist erstaunlich, wie hier kalkuliert wird. Aber dieses Thema ist nur ein Randthema.

Morgen muss ich noch ein paar Mitbringsel kaufen. Dies kann schon schwierig sein, da der heimische Geschmack ein anderer ist und viele Leute hier nicht offen dafür sind, dass nicht alles so schmeckt wie zu Hause.

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Japan Tag 6 Otanjoubi omedetou gozaimasu

Ich weiß nicht, ob dies höflich genug ist, um dem Kaiser zum Geburtstag zu gratulieren, aber wohl besser als gar nicht. Für Japaner ist dieses Fest und damit Feiertag wohl eher nebensächlich.

Die Züge fahren wie sonntags, d.h. eigentlich keine Änderung zum normalen Fahrplan, außer dass die Rush-Hour wegfällt. Die Post hat geschlossen. Nicht ganz, an einem Seitenschalter kann man noch Briefe aufgeben bzw. auch noch Briefmarken kaufen, wie übrigens sonntags. Einige Geschäfte haben geschlossen, die meisten jedoch haben geöffnet.

Und natürlich wurde die Geburtstagsfeier im Fernsehen übertragen. Mit ein bisschen Geschichte, wie Hochzeit, Krönung, als Kind. Aber das war schon alles, woran man den Geburtstag, zumindest als Tourist, bemerkte.

Heute haben wir unsere Oma und Tante besucht. Es war wieder richtig schön. Natürlich wurden wir auch ausreichend verpflegt. Das passiert wahrscheinlich so überall in der Welt. Es gab zur Feier des Tages und nur deshalb, weil wir zu Besuch kamen, Maki-Sushi und Nigiri-Sushi, das ist schon lecker. Da wir bis zum Abendessen blieben, konnten wir ein weiteres Highlight genießen, Shabu-Shabu.

Die japanische Küche ist schon sehr reichhaltig, leider dringen bis zu uns nur wenige Gerichte durch. Umgekehrt ist es aber genauso, man kennt Frankfurter, Haxen und dann wird es schon ganz schwer, ein weiteres Gericht zu finden.

Übrigens schmeckt japanisches Bier wirklich gut und braucht sich vor deutschem Bier nicht zu verstecken. Da habe ich in anderen Ländern schon richtig schlechtes getrunken.

Morgen treffen wir eine Freundin. Ich habe sie jetzt auch schon 3 Jahre nicht mehr gesehen. Ach ja, morgen ist Heilig Abend, ob man davon etwas merkt, ich glaube nicht.

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