Asynchrone Kommunikation – Meetings im Teufelskreis

Vor ein paar Wochen bin ich über den Begriff „asynchrone Kommunikation“ gestolpert. Das Versprechen dahinter hat mich fasziniert. Weniger Telcos, mehr Zeit, wertvolle Arbeit zu erledigen. Gefunden hatte ich den Artikel dazu in unserem Intranet. Ich dachte, dass hier mehr Kollegen den Artikel lesen, dass eine Diskussion hierüber entsteht und sich auch im Arbeitsalltag etwas ändert.

Leider aber hat sich mein Wunschdenken bisher nicht erfüllt. Ich stelle mir daher die Fragen, ob bei meinen Kollegen die Notwendigkeit gar nicht so groß ist und auch, wurden die Chancen, die sich daraus ergeben, von meinen Kollegen nicht erkannt? Und noch eine dritte Fragen, kreist in meinem Kopf, wie setze ich das im Arbeitsalltag um?


Gerade diese Frage birgt die größte Schwierigkeit für mich. Auch wenn ich die Idee verstanden habe, so bekomme ich es nicht im Arbeitsalltag integriert. Ich denke mir, ich habe etwas Entscheidendes nicht verstanden oder ich kenne es noch nicht.

Im Artikel „Nicht noch ein Meeting!“ der Computermaler liegt vielleicht ein erster Schlüssel, der mir bei der Umsetzung helfen könnte. Regelkommunikation, das Paradebeispiel um asynchrone Kommunikation einzusetzen, ist fehlende Kommunikation bzw. mangelnde Zusammenarbeit. Was daraus folgt ist, dass es viele Meetings und volle Kalender gibt. Spontanität wird geplant, was zu weiteren Terminen führt – ein Teufelskreis.

Der kritische Punkt ist erreicht, wenn Sie nur deswegen ein Meeting planen, weil sie die beteiligten Personen anders nicht erreichen – schlagen Sie Alarm!

Oft ist zu diesem Zeitpunkt, der Teufelskreis schon in vollem Gange. Hier hilft nur alle Termine der kritischen Frage „Braucht es wirklich dieses Meeting?“ zu unterziehen.

Doch soweit so gut. Das klingt einleuchtend und könnte sicher auch alles hinterfragt werden. Doch was ist die Alternative? Wie führe ich asynchrone Kommunikation durch? Was braucht es für eine Einstellung, Wissen, Tools bei den Beteiligten?

Das sind wieder neue Fragen und ich hoffe, in einem der nächsten Artikel zum Thema weitere Impulse zu finden. Und im Falle du Antworten hast, so würde ich mich über sie sehr freuen, wenn du sie in den Kommentaren hinterlässt.

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