Japan 2013 Frisör

Heute ist Sonntag und da wir es heute einmal ruhig angehen wollten, bin ich zum Herrenfrisör (riyōshi) gegangen. Die erkennt man übrigens an einer rot-weiß-blauen sich drehenden Säule (barber’s pole) am Eingang. Das ist mittlerweile so etwas wie eine Tradition bei mir geworden, dass ich einmal während meines Japanurlaubs hier zum Frisör gehe. Heute gab es das volle Programm und es ist immer wieder auffällig, wieviel Mühe man sich hier gibt, dass kein Tropfen Wasser in die Ohren oder ins Gesicht kommt. Und auch zum Schluss, wird mit viel Mühe auch noch das letzte Härchen aus dem Gesicht, Hals und von der Kleidung entfernt, wie anders dies doch in Deutschland ist.

Auch heute wieder wurde ich zum Haarewaschen in die Horizontale gelegt, diesmal zum Glück nur der Oberkörper, dies war bequemer, als die anderen Male, als auch noch die Beine hochgelegt wurden, dabei aber die Liege für mich viel zu kurz war. Und es gab wieder eine Kopf-, Nacken- und Schultermassage, ohne Nachfrage und im Preis inbegriffen. Apropos Preis, Waschen, Schneiden, Tönen, Fönen, Rasieren für 6.000 Yen, ca. 51 €. Ich glaube, der Preis ist gut und ich müsste für das Gleiche in Deutschland mehr zahlen. Das muss ich mal recherchieren.

Auch haben wir angefangen zu packen. Zumindest haben wir uns einen Überblick verschafft. Es ist mal wieder viel, zu viel🙂. Zum Glück aber haben wir ja jeder 2 x 23kg + 8kg Handgepäck, so dass die Koffern richtig voll gemacht werden. Der deutsche Zoll wird wieder fragen, so wie immer. Merkwürdig ist, dass egal welcher Wechselkurs aktuell ist, die Meinung vorherrscht, dass man hier günstig Elektronik erhält. Ich glaube, diese Zeiten sind vorbei und auch die Produkte hier, haben keinen technischen Vorsprung mehr von 3-5 Jahren. Zumal es hier viele Produkte gibt, die nur in Japanisch ausgeliefert werden und das verstehen wohl die wenigsten in Deutschland.

Heute Abend sind wir zu einem Yakitoriya-san in Tada gefahren. Davor haben wir noch in einem weiteren 100-en-Shop eingekauft. Hyaku-en-Shop (100Yen-Shop) und Uniqlo sind für mich wie eine Falle, ich komme da in 95% aller Fälle nicht ohne etwas heraus.

Im Yakitoriya-san haben wir anschließend Nama-chū getrunken (Bier vom Faß, in einem mittelgroßes Glas) und natürlich viel gegessen. Dies ist auch sehr schön, man bestellt viele kleine Gerichte, in einem Yakitoriya-san (allg. isakaya-san) natürlich hauptsächlich alles vom Huhn, aber es gab auch Garnelen oder auch Tintenfisch. Sollte dies nicht reichen, dann bestellt man einfach noch etwas nach. Beim Bezahlen haben wir festgestellt, dass montags und donnerstags die Getränke nur die Hälfte kosten. Schade, das hätten wir wissen sollen, dann eben das nächste Mal, ich muss dann nur mein hier geschriebenes nochmals durchlesen. Und noch etwas, der Besitzer zeigte auch Humor, zumindest gab es eine Toilette für Hähne (blau) und eine für Hühnchen (rot)😉.

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