Japan 2012 Uzu no Michi

Heute morgen wurden wir von einem herrlichen Sonnenaufgang begrüßt. Auch waren wir noch satt von gestern, trotzdem sind wir erwartungsvoll zum Frühstück gegangen. Wir wurden nicht enttäuscht, es gab ein ausgiebiges japanisches Frühstück. Alleine die Aufbereitung und Dekoration ist es wert, sich dies einmal anzusehen, aber auch zu essen, sofern man japanische Küche mag.

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Unser erstes Ausflugsziel heute ist im „Naruto Koen“  der „Eska Hill Naruto„. Hier gibt es eine Rolltreppe, die ist 68 m lang. Oben angekommen hatten wir dann eine 360° Rundumsicht. Überall muss man ein wenig Eintritt bezahlen, oft gibt es Rabatt, wenn man gleich mehrere Sachen gleichzeitig kauft, z.B. Eska Hill Naruto plus Aussichtsplattform unter der Brücke. Auch kann man über das Hotel den einen oder anderen Rabatt erhalten.

Das Highlight heute war die Fahrt mit dem Schiff zu den Wasserstrudeln „Uzu-no-Michi“ unter der Brücke „Ohnaruto„. Es ist sehr interessant anzuschauen, wie sich plötzlich Wasserstrudel bilden, davontreiben und sich wieder auflösen.

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Die Strudel entstehen an der Grenze zwischen Seto Inland Sea und Pazifik. Hier ist unter Wasser eine Klippe und in der Mitte zwischen Shikoku und Awaji-shima ein Kanal. Bedingt durch unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten bilden sich Wasserstrudel. Dies ist ein seltenes Phänomen auf der Erde. Nur noch in Frankreich, Norwegen, USA (?) und in der Antarktis kann man dies beobachten.

Nach der Fahrt sind wir noch auf die Aussichtsplattform unter der Brücke gegangen. 45m über dem Meer und 450 m vom Rand entfernt konnte man dort durch Glasplatten die Wasserstrudel beobachten. Am Eingang der Plattform wurde ich heute schon zum 2. Mal gefragt, wo ich herkomme. Der Angestellte konnte sogar ein deutsches Wort „Dankeschön“, nett nicht?

Anschließend noch ein Besuch im Brückenmuseum „Eddy, the Ohnaruto Bridge Crossing Memorial Hall„, hier konnte man z.B. den Aufbau der Tragseile bewundern. Das erinnerte mich an meinen Besuch der Golden Gate Bridge vor 5 Jahren.

Damit endete unser Besuch auf Shikoku. Zurück sind wir mit dem Bus von Naruto aus über Awaji-shima, Kobe bis nach Osaka. Die Bushaltestelle befindet sich direkt neben der Autobahn. Um dorthin zu kommen, sind wir mit einer kleinen Bahn zunächst den Berg hochgefahren. Der Taxifahrer erklärte uns, das ist wie Aufzugfahren, Knopf drücken und die Bahn kommt.

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Den Besuch des „Deutschen Hauses Naruto“ haben wir nicht mehr geschafft, da dieses ca. 30 Minuten mit dem Auto vom Naruto Koen entfernt ist und wir mit Koffer und Taxi uns nicht auf den Weg machen wollten. Auch sind wir nicht im „Otsuka Museum of Art“ gewesen. Dies lag einmal am Eintrittspreis (3.150 Yen) und dann noch an der wenigen Zeit, die wir heute hatten.

Die letzten Tage waren voll mit Besuchen und gutem Essen, eigentlich brauchen wir nichts mehr. Doch das Abendessen, es gab Onabe, hat uns wieder geschmeckt. Aber kalt ist es hier, viel kälter als auf Shikoku. In manchen Räumen sieht man sogar seinen Atem😦

Ach ja, die Kreditkartenfrage hat sich geklärt. Wenn ich die AGB mal nur richtig gelesen hätte. Ich kann nur eine bestimmte Menge Geld pro Tag und pro Woche mit der Karte  abheben. Weiß man doch, nicht?

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