Japan 2012 Shikoku

Heute sind wir nach Shikoku gefahren. Dazu mussten wir zunächst nach Shin-Osaka kommen, um dann mit dem Sakura Shinkansen Richtung Süden zu fahren. Mit dem Shinkansen zu fahren war recht edel. Der Einstieg ist übrigens ebenerdig und am Sitzplatz befindet sich auf dem Tablett, wenn es hochgeklappt ist, eine kleine Umgebungskarte. Wir hatten ziemlich viel Platz, doch nach knapp einer Stunde war der Spaß vorbei und wir sind in Okayama angekommen und mussten schon umsteigen.

121225_Shinkansen

121225_Shinkansen_tablet

In Okayama sind wir in einen kleineren Zug, den Anpanman-Train umgestiegen, der uns dann auf die Insel Shikoku gebracht hat. Unterwegs gab es ein Eki-ben. Dort sind wir zunächst nach Zentsūji gefahren, dort ist mein Otōsan her. Hier haben wir den Zentsūji-Tempel besucht. Anschließend war unser Ziel in der Nachbarstadt Kotohira der Aufstieg zum Konpira-san oder auch Kotohira-Schrein. Die 785 Stufen gingen recht gut hoch zu steigen, besser als erwartet.

121225_Konpirasan_stufen

Zu Beginn der Stufen gibt es jede Menge Souvenierläden, manchmal fällt es echt schwer, nichts zu kaufen. Ansonsten ist die Gegend hier für Sanuki-Udon bekannt, diese mussten wir dann einkaufen.

Eingecheckt haben wir im Kotohira Grand Hotel Sakuranosho. Ich habe dann den Yukata angezogen und bin zum Onsen marschiert. Es gibt hier auch eine Außenanlage, mir war es aber draußen zu kalt und habe das innere Onsen genossen. Eine schöne Anlage. Im Zimmer waren verschiedene Größen der Yukata ausgelegt, ich habe den LL-Size genommen. LL ging bis 1,85m, größer darf man natürlich auch sein, aber dann geht er nur noch bis zum Knie🙂

Abends dann das 8-gängige Essen, man gönnt sich ja sonst nichts. Es hatte mir gut geschmeckt, sah gut aus und ich konnte Udon mehrmals nachbestellen. Ich habe einmal Niku-Udon (Fleisch) und einmal mit Ei gegessen. Das Essen allerdings wurde morgen noch getoppt.

 

Da wir uns die Preise im Hotel nicht leisten wollten, sind wir nochmals kurz raus. Die Stadt aber ist völlig auf Touristen für den Konpira-san ausgerichtet. Abends ist dort tote Hose und bis auf einen Isakaya-san gab es nichts, um sich noch irgendwo hin zu setzen. Wir haben aber noch einen Automaten gefunden. Das war auch interessant. Da wir etwas Alkoholisches wollten, mussten wir uns mit einem japanischen Führerschein ausweisen, das aber hat nicht funktioniert. Daraufhin haben wir den Knopf der Gegensprechanlage gedrückt, 2 mal ein Piepsen und eine Ansage und schon durften wir ohne Alterscheck einkaufen.

Im Hotel konnten wir auch die Weine, die man dort trinken kann besichtigen. Ich habe auch ein paar deutsche gefunden. Es gab „Sleeping Beauty“ oder auch Liebfraumilch, PriMaria und „Madonna“ auch eine Liebfraumilch, alles Rheinhessen. Anderes Sorten habe ich nicht gefunden, da waren die Rheinhessen vor Jahren anscheinend recht clever gewesen, als sie den Vertriebszweig installierten.

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