Weg zum Unternehmen 2.0

Das Thema Unternehmen 2.0 oder wie es einfach schicker heißt, Enterprise 2.0, erreicht immer öfter die Medien. Der Weg zu 2.0 ist vorgegeben, abweichen wird nicht möglich werden, es sei denn, die Firma schließt. Doch soweit soll es nicht kommen.

In den VDI-Nachrichten Nr. 21 vom 27.05.11 werden Beispiele von Firmen aufgezeigt, die bereits einen Schritt zum Unternehmen 2.0 hin gewagt haben. Siemens sucht Bewerber bei Facebook, SAP errichtet einen Referenzkundenblog, Tangram Teleoffice twittert – ziemlich versteckt würde ich sagen. Dies alles sind nur Beispiele, es gibt viele mehr.

Die Firmen gehen diesen Weg nicht nur, um auch einen Facebook-Account zu haben, weil es gerade Mode ist, nein, sondern weil sie hierin einen Vorteil im B2B-Market sehen. Ganz klar wird im Text von Jan Manz gesagt: Wir müssen das machen, ist kein Ziel. Dies wird auch durch viele andere Berichte zur Einführung einer E2.0-Strategie bestätigt.

Auch der Bundesverband Digitale Wirtschaft meldet sich im Artikel zu Wort. 10 Thesen zur Zukunft von Social Media hat er aufgestellt. So wird zum Beispiel das Thema „Employer Branding“ in Zukunft immer wichtiger.

Doch ein E2.0 ist nicht nur extern mit Social Media beschäftigt, sondern auch intern. Diese „neuen“ Tools ersetzen in Firmen mehr und mehr das Knowledge-Management, welches in der Vergangenheit zu Datenfriedhöfen verkommen ist. (Kann ich nur bestätigen, wurde nie genutzt und es gab trotzdem immer wieder einen neuen Anlauf mit dem gleichen Ergebnis) Als modernes Beispiel einer Kollaboration-Software wird von IBM „Lotus Connections“ genannt.

Doch viele Führungskräfte sind skeptisch (sh. auch mein Versuch ein Teamwiki zu etablieren). Hierzu erklärt Manz, dass Social Media als Teil der gesamten Kommunikationsstrategie verstanden werden muss. Diese Erfahrung muss anscheinend jeder und jedes Unternehmen selbst machen, voneinander zu lernen, scheint ganz schwierig zu sein.

Manz erklärt weiter, dass das Unternehmen für sich das richtige Medium mit der richtigen Zielgruppe finden muss. Facebook und Twitter sind kein Allheilmittel, ein Unternehmensblog kann die effizientere Basis sein.

Quelle: VDI-Nachrichten, Nr. 21, 27. Mai 2011, Soziale Netzwerke ebnen den Weg zum Unternehmen 2.0

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