Zukunftsstudie und der deutsche Weg

Am 4.11. diesen Jahres wurde von TNS Infratest die dritte Zukunftsstudie zum IT-Gipfel in Dresden herausgebracht. Die für die Ersteller überraschende Feststellung ist, es hat sich gegenüber den beiden Vorläuferstudien in Deutschland kaum etwas geändert. Nur ein Viertel der Deutschen verfügt über ausreichende Medienkompetenz.

Den Deutschen fehlt vor allem Anwendungswissen zum Thema Netz- und Datensicherheit. Weiter können sie Inhalte des Netzes schlecht bewerten. Gefordert wird, und hier beginnt nun der deutsche Weg, ein Gütesiegel und Bewertungssystem.

Auch nicht neu ist die Kritik an fehlendem Sicherheitsverständnis und dem Einsatz von Sicherheitstechnik. (Deutsch) Politiker sollen die Bürgern über Gefahren informieren. Ja, es soll sogar ein Internetführerschein, der in regelmäßigen Abständen erneuert werden soll, eingeführt werden. Einen Kommentar hierzu möchte ich mir und meinen Lesern wirklich ersparen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Studie befasst sich mit neuen Geschäftsfeldern. E-Energy, E-Mobility, E-Health. Allerdings ist Deutschland hier nur Mittelmaß und nicht Trendsetzer. Dieses Ergebnis ist nun auch nicht ganz neu. Wann war Deutschland das letzte Mal in der IT Trendsetzer?

Einzig Harmut Raffler, Siemens-Manager, hat erkannt, dass die Forderungen im Social Web auch für Deutschland gelten muss. Deutschlands Firmen müssen verstärkt interdisziplinär arbeiten, Techniker sollen gemeinsam mit Soziologen und Betriebswirten Ideen entwickeln.

(Quelle: VDI-Nachrichten, Nr. 45, 12.11.2010, „Gute Ideen für IT-Produkte in Deutschland Mangelware„)

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