Nutzen Firmenblogs

Firmenblogs sind in, Firmenblogs sollte jede (größere) Firma haben, Firmenblogs gibt es, sowohl interne als auch externe. Dieser dritte Teil meiner Artikel zum Thema meine Erfahrung mit Enterprise 2.0 wird über interne Blogs handeln.

Welchen Nutzen haben interne Blogs? Natürlich muss ich dies fragen, da die Firma ja nicht die Verlängerung der Freizeit ist, auch wenn uns dies bereits montags Morgen im Radio immer wieder weiß gemacht wird. Bloggen allerdings muss man auch üben, daher möchte ich es auch nicht verdammen oder schlecht reden. Und, es ist unheimlich schwierig am Thema zu bleiben, ein Thema zu finden und natürlich, neben der täglichen Arbeit sich auch noch damit zu befassen.

Über was wird daher in einem internen Blog geschrieben? Da gibt es Blogs, die schreiben über die Dinge, die einen bei der täglichen Arbeit stören. Andere wiederum schreiben was ihnen so am Tag passiert ist und weitere schreiben über Dinge, die gerade innerhalb der Firma passieren, wie Besuche oder besondere Aktionen.

Interne Blogs sind daher so etwas wie das informelle Sprachrohr einer Firma und machen damit den starren Apparat einer Organisation menschlicher. Ja und genau darin ist auch deren Nutzen gegeben. Man erlebt, wie sich Menschen mit der Firma beschäftigen, welche Freude aber auch welche Schwierigkeiten dabei auftreten. Bisher hat man dies nur innerhalb eines engen Kreises, innerhalb der eigenen Abteilung erlebt. Seltener kommt es zum Kontakt zu anderen Abteilungen und noch seltener zu einem Austausch über Standortgrenzen hinweg. Ein Blog hebt diese Einschränkungen mit einem Mal auf.

Ein Blog ermuntert daher auch zum Mitmachen, es ist sogar gewünscht. Denn wenn viele Menschen mitmachen, wird sich auch der weitere Nutzen für die Mitarbeiter und Firma zeigen. Meine Prognose ist, dass sich Themenschwerpunkte herausbilden, ganz genauso wie es bereits im Web, außerhalb der Firma geschehen ist – dazu muss man jetzt wohl kein Hellseher sein -.

Es wird daher in wenigen Jahren dazu kommen, dass mehr Menschen mitmachen, dann nämlich, wenn sie den Vorteil eines übergreifenden Informationsaustausches erkennen. Bisher ist außer dem oben genannten Nutzen kein richtiges Vorwärtskommen zu entdecken. Dieser Punkt aber wird überschritten werden. Wie bereits schon gesagt, bloggen muss man üben. Und beim Üben werden auch neue Themen ausprobiert und wenn dann eine Resonanz bei einem Thema erzeugt wird, werden sich weitere Kollegen finden, die das Medium als sinnvoll erachten. Im Web ist dies bereits geschehen, im Intranet und damit innerhalb der Firma wird es noch dazu kommen.

Im nächsten Teil möchte ich etwas, wie bereits in Teil 1 angekündigt, über meine Erwartung an ein Werkzeug für ein Enterprise 2.0 schreiben.

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