Information Overload Part 1

Schon vor Jahren wurde davor gewarnt, dass es zum „Information overload“ kommen wird. Daten, Daten, Daten wohin man schaut. Durch die weitere Verbreitung von Social Media kommen wir diesem einen Schritt näher. Der Kopf quillt über.

Doch halt, im vergangenen Monat habe ich zwei sehr interessante Artikel gefunden, die meinen erlebten Umgang mit dem Medienstrom und den Gedanken hierüber auf eine nun bessere Diskussionsgrundlage stellen. Ich nannte es „Auslassen können“. Man muss nicht alles lesen müssen, man darf auch auslassen und dies muss man dann einfach nur aushalten.

In dem nun ersten von mir gefundenen Artikel von Martin Weigert vom 22. März 2010 „Die Unendlichkeit des Streams“ nun, stellt er dies so dar, dass man den „nicht enden wollenden Strom akzeptieren“ muss, um sich nicht vor dem „Information Overload“ fürchten zu müssen.

Auch seine Bekannten, möchten alles lesen. Solange bis der Kopf platzt. Da damit aber mehr Informationen zusammenkommen, was ein Mensch halbwegs auch verarbeiten kann, ist es „kein Wunder, dass der Mythos vom „Information Overkill“ nicht tot zu kriegen ist.“

Martin Weigert stellt nun 4 Grundsätze auf, um die persönliche Mediennutzung „an die veränderten Vorzeichen des Echtzeitwebs anzupassen“.

1. Informationsobjekte im Netz sind keine E-Mails und müssen nicht wie E-Mails behandelt werden.
2. Es ist unmöglich, alle im Netz veröffentlichen Informationsobjekte zu konsumieren.
3. Was wirklich wichtig ist, taucht mehrmals im persönlichen Stream auf.
4. Tritt ein Gefühl der Informationsüberlastung auf, spricht nichts dagegen, dem Stream über einen bestimmten Zeitraum keine weitere Aufmerksamkeit zu schenken.

Ich finde diese vier Statements essentiell, da sie einfach und auch anwendbar sind. Gleichzeitig spiegeln sie auch meine Erfahrung wider, auch wenn ich nun im Nachhinein erst darüber schreibe. Punkt 4 zum Beispiel ist eine Erfahrung, die muss man auch mal machen, es geht auch ohne. Das letzte Mal bei meinem Urlaub in Japan (sh. hierzu auch mein Urlaubstagebuch in diesem Blog).

Sie geben außerdem auch die Antwort auf die Frage, welche gerade bei Twitter-Anfänger auftritt, wieviel Accounts man folgen kann.

Jetzt fehlt nur noch der zweite Artikel, den ich aber in einem separaten Beitrag vorstellen werden.

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