Arbeit 2.0 oder was?

Die ersten Digital Natives (DN) arbeiten ja mittlerweile und die Firmen denken darüber nach, was sich denn alles ändern muss, um als attraktiver Arbeitgeber zu gelten. Panik: Web 2.0, Blogs, Collaboration, Online-Feedback, Facebook –> hin zum Unternehmen 2.0.

Und alle Digital Immigrants (DI) müssen sich ändern, sich anpassen, damit sie nicht abgehängt werden. Veränderung ja, dies war aber auch schon immer so. Veränderung ja, heute aber schneller als gestern. Veränderung ja, ich glaube, dies ist mittlerweile auch in vielen Köpfen verankert, dass es ohne nicht mehr geht. Also, die DIs sind bereit, wollen üben, wollen machen, aber es muss auch passen und nicht zur Bremse werden.

Aber warum muss sich denn momentan alles ändern? Und wenn nun mal so ein DN arbeitet, hat er denn dann immer noch so viel Zeit für Chats, seine Freunde online zu verfolgen oder private Blogs zu schreiben? Was passiert wenn dann noch eine Familie dazukommt? Chatten dann die Partner etwa oder schreiben sich gegenseitig Blogs, damit sie immer noch 2.0 sind? Was passiert mit so einem DI, wenn dann mal 3.0 oder gar 4.0 kommt? Ist er dann immer noch Native oder auch Immigrant? Muss er dann Angst haben?

Fragen über Fragen, die Zukunft wird sie beantworten.

Es ist gut, dass das Leben nicht schwarz-weiß ist, nicht digital 0 oder 1 und das wissen die Analog Natives besser als alle anderen. Hier ist auch mal 0,75 erlaubt oder auch 2 und hier wird es wohl auch hingehen. Neue Technologien werden adaptiert, wenn sie gut sind, wenn sie sich in den Arbeitsablauf einpassen und nicht einpressen. Neue Technologien werden auch sterben, eben wenn sie unbrauchbar sind, zu kompliziert zu bedienen sind, keinen schnellen Nutzen bringen.

Aber spannend ist es schon, was alles passieren wird. Wichtig ist es auch einfach mal hinzuschauen, auszuprobieren und wenn es „schmeckt“, zuzulangen. Bei „Besser 2.0“ ist ein Artikel über die Globalen Internet Trends 2010. Trend Nummer 1 ist für mich allerdings wenig überraschend. Ein Dashboard, was denn sonst. Dies fällt eigentlich jedem auf, dass die Einzelanwendungen ohne Verbindung untereinander keine wirkliche Hilfe für ein Unternehmen 2.0 sind.

Auf jeden Fall, ich bin dabei.

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