Japan Tag 11 100-Yen-Shop

Es hört irgendwie nicht auf, aber heute waren wir schon wieder einkaufen. Diesmal in meinem anderen Lieblingsgeschäft, einem Hyaku-en-Shop. Dies ist keine Kette, aber es gibt viele verschiedene Läden dieser Art. Alles kostet 100 Yen (ohne MwSt.). Da bekommt man so ziemlich alles an Kleinkram für zu Hause. Hier ein paar Beispiele: Wäscheklammern, Besteck, Zahnbürsten, Soßen, Notizblöcke, 3×10 Druckbleistiftminen, Schüsseln, Taschenlampen, Schokolade z.B. Kitkat, Aufkleber, Aufbewahrungskisten, Schutzhüllen, CD-Cover, … Und wohlgemerkt, alles kostet 100 Yen + 5% MWSt. Und dann noch, dies hat nichts mit einem 1-Euro-Ramschladen zu tun. In Deutschland muss man für die gleichen Produkte mit gleicher Qualität oft mehr als das Drei- bis Vierfache zahlen.

Am Besten ich bleibe ab sofort zu Hause. Oder aber mache einen großen Bogen, sobald ich eines meiner Lieblingsgeschäfte sehe. Die Gefahr, dass ich noch mehr kaufe sinkt aber auch, da ich mich mittlerweile in der 2. Hälfte meines Urlaubs befinde, leider.

Ab sofort geht es stark auf Neujahr zu, Oshougatsu. Ab 2010 ist das Jahr des Tigers, tora.

Die ersten Firmen haben geschlossen und ab morgen fahren die Züge (zumindest die bei uns am Ort) nach dem Feiertagsfahrplan. Aber dies ist, wie bereits schon einmal erwähnt, keine Einschränkung.

Jetzt noch ein Tipp für Touristen. Wenn man in einem der vielen Restaurants essen möchte, sowohl in kleinen als auch großen, geht man hinein und wartet bis man einen Platz zugewiesen bekommt. Genauso wie in den USA. Vorher kann man sich draußen auch schon das Gericht aussuchen. Dies kennt man in Deutschland von chinesischen Restaurants. Sollte kein Platz frei sein und man möchte warten, so kann man dies am Eingang, oft auch noch vor der Tür. Dort stehen nämlich Bänke oder Stühle extra hierfür bereit. Keine Sorge vor der Tür friert man nicht, da diese Art nur wenn sich das Restaurant bereits in einem Gebäude befindet, z.B. Umeda, befindet, vorkommt.

Sitzt man, wird einem unaufgefordert ein Glas Wasser mit Eiswürfeln gebracht. Dieses wird i.d.R. auch immer wieder nachgefüllt. Man kann also dabei bleiben und kein Extragetränk bestellen. Wobei ich glaube, dass dies hier nicht so gern gesehen wird, wenn man seine 3-4 Gläser freies Wasser trinkt. Manchmal erhält man anstatt Wasser auch leckeren Tee. Oft liegt bereits ein Tuch, welches aussieht wie ein Erfrischungstuch, auf dem Tisch bzw. wird mit dem Besteck gebracht. Mit dem wäscht man sich vor dem Essen die Hände.

Dann wird bestellt und man wartet aufs Essen. Dieses wird meist sehr schnell gebracht. Beim Bringen wird auch bereits die Rechnung gebracht und verdeckt auf den Tisch gelegt bzw. in einen dafür vorgesehen Behälter gesteckt. Man kann aber auch noch bequem weiteres bestellen, dann wird ein weiterer Zettel gebracht bzw. der alte ausgetauscht.

Bezahlt wird am Ende (ein dummer Text), aber nicht am Platz, sondern man nimmt den/die Zettel und bezahlt am Ausgang. Es ist nicht üblich ein Trinkgeld zu geben. Deutsche Gepflogenheiten passen also hier nicht.

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Eingeordnet unter Japan 2009, Japanisches

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