Japan Tag 4 Fischmarkt

So einen richtigen Jetlag habe ich zum Glück nicht. Anders als nach dem Flug befürchtet. Aber so ist es auch besser.

Heute morgen waren wir auf dem Fischmarkt. So viele Sorten Fisch bekomme ich sonst nie zu sehen. Die meisten davon kenne ich nicht. Manche kenne ich nur mit ihrem japanischen Namen, das ist schon lustig. Wir haben einige Kilo eingekauft. Ich freue mich schon sie zu essen.

Zug fahren ist auch etwas Praktisches in Japan. Es ist aber auch in manchen Punkten schwierig. Z.B. Fahrkarten kaufen, es steht nämlich dort alles auf Japanisch, natürlich. Und dann welchen Zug muss ich bis wohin nehmen. In Japan gibt es nämlich verschiedene Bahngesellschaften und damit auch wieder verschiedene Fahrkarten. Dann gibt es auf der gleichen Linie Züge, die halten an allen Stationen, andere lassen einige oder auch viele davon aus.

Praktisch allerdings ist, dass die Züge oft, tagsüber, im 15 oder sogar 10-Minutentakt fahren (außerhalb der Großstadt!). Fahrkarten bekommt man oft für 1.000 Yen. Die kann man dann eben so oft verwenden, bis kein Geld mehr drauf ist. Es gibt hier auch kein kompliziertes (deutsches) Nummern- oder Zonensystem. Man nimmt seine Karte und geht durch eine Schleuse auf den Bahnsteig. Ein ähnliches System wie z.B. in der Pariser Metro. Außerdem hat es den Vorteil, dass niemand am Bahnsteig herumlungert.

Am Ende der Fahrt geht man wieder durch eine Schleuse und hat erst dann seine Fahrt bezahlt. Sollte kein Geld mehr auf der Karte sein, so kann man vor dem Durchgang durch die Schleuse an einem extra dafür aufgestellten Automaten nachzahlen. Versucht man es ohne zu bezahlen, schließt sich die Schleuse automatisch. In der Rush-hour kann dies dann schon einmal zu einem kleinen Stau führen.

Nachmittags dann sind wir in eines meiner Lieblingsgeschäfte gegangen, UNIQLO. Uniqlo ist in Deutschland nicht vertreten, leider (Soll jetzt aber doch kommen, ganz aktuell). In Uniqlo wollte ich eigentlich nichts kaufen. Aber es verlief wie immer. Die Sachen sind nämlich einfach gut und die Preise nicht allzu hoch. Nicht zuletzt durch die niedrige Mehrwertsteuer in Japan von nur 5%, traumhaft.

Jetzt muss ich aber noch verraten, was es dort zu kaufen gibt. Uniqlo ist in Japan durch Fleeceartikel bekannt geworden. Richtig guten Fleecestoff, sehr weich, sehr haltbar und hält richtig warm. Ansonsten die gesamte Bandbreite an Freizeitkleidung, Unterwäsche und Homeware (Wie heißt die eigentlich auf Deutsch?). Mittlerweile gibt es dann auch noch Jeans- und Cordhosen, Woll- und Baumwollartikel, Anoraks, Kapuzenpullies, Pullover, Schals, Mützen, Taschen, Handschuhe … Eigentlich ja nichts besonderes, wenn es nicht so gut und verhältnismäßig preiswert wäre.

Heute Abend gab es auch wieder, wie jeden Tag, mainichi, ein gutes Abendessen, otsukuri. Morgen fahren wir zum Aquarium nach Osaka, Kaiyukan; Fische, Fische, Fische, mainichi.

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Eingeordnet unter Japan 2009, Japanisches

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